Crashstruktur:

Der Hauptrahmen bildet im Crashfall eine Überlebenszelle, indem die Aufnahme
der Vorderradführung einen Verformungsweg von ca. 350mm gewährleistet. Die beidseitige Lagerung der Vorderradschwinge durchstößt dabei im Crashfall einen
Steg und weicht in ein konisch ausgeschnittenes Langloch aus, damit Energie abgebaut werden kann.

Unterstützt wird dieser Vorgang durch vier an der vorderen Rahmenstruktur angebrachte Deformationselemente, welche die Bewegung der Schwinge
zusätzlich abbremsen.



Um zu verhindern, daß das relativ steife Vorderrad in die Zelle eindringt, ist
die Achsaufnahme in der Schwinge asymmetrisch ausgeführt. Somit führt das Vorderrad im Crashfall immer eine Lenkbewegung aus und verformt die Schwinge
in eine seitliche Richtung. Das Fußhebelwerk hinter der Schwinge bleibt dabei in seiner Position.

Die Verzögerung beträgt bei einem Aufprall mit 56 km/h auf eine starre Wand
ca. 50g - ein Wert, mit dem das Überleben der Insassen im Crashfall gesichert werden kann.

Der Dachrahmen hält einer statischen Belastung von 2 Tonnen stand. Seitenaufprallkräfte werden über einen zentralen Knoten abgeleitet, zusätzlich sorgen Querstreben im Sitzbereich für eine maximale Intrusion von weniger als 125mm bei einer Eindringgeschwindigkeit von weniger als 8m/s.






Home